In einer Stunde um die Welt

 

Wo: Gittelde/Deutschland
Wann: Mai 2021

Wofür Phileas Fog noch 80 Tage brauchte, schaffen wir locker in einer Stunde: Einmal um die Welt. Ok, es ist etwas Äpfel mit Birnen vergleichen, wir erleben nicht so viele Abenteuer und müssen dafür nicht einmal Deutschland verlassen. Die Welt, die wir umrunden ist ein kleines Waldstück in der Nähe von Gittelde.

Köthe am Wasserbassin in Gittelde

Los geht es an der Köthe am Wasserbasin, direkt oberhalb der Gemeinde Gittelde. Die erste rechts und immer am Waldrand entlang. Nach einer kurzen Steigung bekommt man den ersten Eindruck von der herrlichen Weitsicht.

Vor der Welt in Gittelde

Immer weiter folgen wir dem Waldrand. Vorbei an einer Wiese voll mit hunderten knallgelben Himmelsschlüsselchen. Die Aurikel aus der Familie der Primeln waren früher ein beliebtes Muttertags-Geschenk, sollten aber inzwischen nicht mehr gepflückt werden, damit hier auch im nächsten Jahr noch etwas von diesen prächtigen Blumen wächst.

sattes grün im Harzvorland

Kurz nach der sattgrünen Wiese mit den vielen gelben Sprenkeln geht es links ab auf den Panoramaweg.

Panoramaweg Gittelde Hier beginnt der schönste Teil unserer Weltumrundung. Ein weiter Blick von Osterode über Teichhütte bis nach Gittelde, Hier präsentiert sich das Harzvorland von seiner Schokoladenseite. Eingerahmt wird das Panorama von einem stahlblauen Himmel und einem fast neongelbem Rapsfeld.

Rapsfeld vor der WeltBei strahlendem Sonnenschein kommt das Panorama vor der Welt am schönsten zur Geltung.

Spektakuläre Abenteuer mussten wir bei unserer  Weltumrundung in einer Stunde nicht bestehen, ein tolles Erlebnis war dieser kleine Ausflug aber auf jeden Fall.

Text und Fotos: Boris Kohnke, Mai 2021

Gittelde

Fast schon eine Stadt mit seinen zwei Kirchen, sagen die Einheimischen. Auf dem Ortsschild steht etwas bescheidener “Flecken Gittelde, Gemeinde Bad Grund”. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, nicht nur für eine Weltumrundung. Das liebevoll zusammengestellte Heimatmuseum Heimatstube in der alten Schule von 1737, zeigt nicht nur verstaubte Exponate, sondern auch Skurrilitäten, wie einen Friseursalon aus den 50ern.

Für eine Runde um die Welt fahrt ihr am besten bis zum Ende der Schulstrasse, dort findet ihr unseren Startpunkt, die Köthe.

 

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